Pulldogs Germany
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Deutsche Meisterschaft 2016 in Münster-Breitfeld

Ein Bericht von Winfried Lind

Die vom Armwrestling-Club „Over the Top“ Hanau in der Live-Arena von Münster-Breitefeld veranstaltete Deutsche Meisterschaft kann man guten Gewissens als hervorragendes Turnier bezeichnen. Wetttkampforgansation, Bühne, Licht und vor allem auch die professionelle Akustik waren schlichtweg beeindruckend. Vor allem die Auswahl der das Turnier begleitende Musik und die jederzeit einfühlsame Steuerung der Lautstärke verdient ein Sonderlob. Neben dem von Jürgen Baumann geführten Hanauer Verein gebührt ein besonderer Dank Andreas Höffner, der die gesamte Abstimmung mit der Live-Arena vorgenommen hatte.

Auch sportlich war es ein hochklassiges Turnier. In zwei Jugend-, zwei Newcomer-, zehn Männer-, zwei Damen- und vier Master-Klassen ging es hart zur Sache. Bei der Jugend siegte mit dem linken Arm Bryen Fieberg aus Frankfurt/Oder vor seinem Vereinskollegen Thomas Struck, der aber mit dem rechten Arm den Spieß umdrehen konnte und sich hier den Titel holte. Bei den Newcomern ging der Sieg mit dem linken Arm an Maik Kuhrcke aus Hannover vor Klemens Zeiser aus Duisburg; mit rechts setzte sich hier im Finale Tobias von der Hyde gegen Maik Kuhrcke durch. Bei den Männern bis 70 kg siegte mit dem linken Arm Jan Täger vor seinem Zwillingsbruder Fabian und mit rechts setzte sich der von einem Fernsehteam begleitete „Hellboy“ Matthias Schlitte vom VfL Wolfsburg durch. Die 80-kg-Klasse hatte der gastgebende Club aus Hanau voll unter Kontrolle. Sowohl mit links als auch mit rechts siegte Kevin Berberich von seinem Vereinskameraden Alexander Kling. Nicht anders war es in der Klasse bis 90 kg. Andreas Höffner war hier unantastbar und auch Janusz Smolarczyk ließ sich Platz zwei nicht streitig machen. In der Klasse bis 100 kg siegte mit links Daniel Ivanov aus Berlin vor einem tapfer kämpfenden Eric Hoppe aus Ispringen. Auch mit rechts schien Ivanov auf der Siegerstraße zu sein, wäre da nicht ein ungemein konzentrierter und kampfstarker Andre Riske aus Frankfurt/Oder gewesen. In einem ungemein packenden Finale konnte hier Andre Riske den starken Berliner bezwingen und sich den Titel erobern. Das Schwergewicht entschied mit dem linken Arm Alexander Werwein aus Berlin vor Alexey Heim von den Bavarian Grizzlys aus München für sich. Mit dem rechten Arm konnte sich jedoch mit aufopferungsvollem Einsatz Altmeister Dirk Schenker von VfL Wolfsburg durchsetzen und siegte vor dem Berliner.
Bei den Damen ging mit dem linken Arm der Sieg an die Favoritin Kamilla Kättström aus Hanau vor ihrer Vereinskameradin Katrin Mook. Mit dem rechten Arm kam jedoch die große Stunde der nur 56 kg leichten Katrin Mook. Sie konnte die gesamte, teilweise wesentlich schwerere Konkurrenz bezwingen und sicherte sich hochverdient den Titel vor der ebenfalls tapfer kämpfenden Laura Branding aus Wolfsburg. Die Masterklasse bis 85 kg dominierte mit links Viktor Lokstein aus Hanau vor Klaus Surmann aus Hannover. Mit rechts siegte hier eindrucksvoll der vielfache Deutsche Meister der 70-kg-Klasse Udo Weiß aus Frankfurt/Oder. In der Masterklasse über 85 kg setzte sich Sergej Maier aus Berlin vor Jens Schridde aus Edemissen durch. Mit rechts jedoch bot Schridde eine beeindruckende Leistung. Er gewann nahezu ungefährdet diese Klasse und verwies sogar den Meister der offenen Klasse Dirk Schenker auf Platz zwei. Auch im Kampf um den Titel des „Champ of the Champs“ präsentierte sich Jens Schridde gnadenlos stark und holt sich mit dem rechten Arm souverän auch diesem Titel. Ein sportliches Highlight präsentierte in dieser Klasse aber auch Andreas Höffner aus Hanau. Er kämpfte sich mit dem linken Arm in dieser Kategorie ohne Gewichtslimit bis ins Finale und lieferte sich hier mitreißende Kämpfe mit Alexey Heim von den Bavarian Grizzlys. Niemanden hielt es mehr auf den Stühlen, als Höffner nach minutenlangem Kampf das erste Finale sogar für sich entscheiden konnte. Und auch wenn er sich dann im alles entscheidenden Kampf um diese Trophäe dem starken Münchner knapp geschlagen geben musste, war er letzten Endes – besonders in Anbetracht des begeisterten heimischen Publikums – doch der moralische Sieger.

Überzeugend waren auch die Leistungen der Kampfrichter, die oft Schwerstarbeit zu leisten hatten. Es war ein in jeder Hinsicht großes Turnier, bei dem einfach alles passte und neben den vielen Spitzenleistungen der Top-Athleten, war besonders hervorzuheben, dass in der Newcomerklasse nicht weniger als zwanzig Athleten an den Start gingen. Die DM in Münster-Breitefeld dürfte für alle eine nachhaltige Motivation für die Zukunft gewesen sein.

Siegerliste DM 2016

Newcomer Links
1. Maik Kuhrcke HOV
2. Klemens Zeiser DÜB
3. Ronny Klempin FR-O
4.Kevin Wolf PULLD
5. Tobias von der Hyde EDEM
6. Thomas Struck FR-O
7.Bryen Fieberg FR-O
8. Mirko Oemichen T-HER
9. Tobias Filzenreiter T-HER
10. Daniel Maletz HAN
11. Rene Scholze ISPR
12. Hannes Leuthner ISPR
13. Andreas Berend T-HER
14. Valeri Zeiser DÜB
15. Erik Sarembe T-HER
16. Florian Hartog HAN
17. Robert Raita T-HER
18. Tim Kuhrcke HOV
19. Max Persicke FR-O
20. Denis Sarembe T-HER

Jugend 21 Links
1. Bryen Fieberg FR-O
2. Thomas struck FR-O
3. Adnail Yacicioglu PULLD
4. Tim Kuhrcke HOV

Frauen Links
1. Camilla Kättström HAN
2. Katrin Mook HAN
3. Tanja Killmaier HAN
4. Laura Branding WOB
5. Natalia Lokstein HAN

Männer Links -70
1. Jan Täger WOB
2. Fabian Täger WOB
3. Dustin Pubanz WOB
4. Natsios Giannakis WOB
5. Felix Bürger ISPR
6. Klemens Zeiser DÜB
7. Ahmet Sekin HOV
8. Rene Scholze ISPR
9. Paul Kühn FR-O
10. Valeri Zeiser DÜB
11. Waldemar Maier BER

Männer Links -80
1. Kevin Berberich HAN
2. Alexander Kling HAN
3. Lukas Salomon HAN
4. Viktor Schwalder GLAD
5. Mirza Yonis BER
6. Valeri Zeiser DÜB
7. Denis Sarembe T-HER
8. Klemens Zeiser DÜB
9. Alex Wagner DÜB
10. Paul Wilhelm WOB
11. Mirko Oemichen T-HER
12. Verkhtung Gobejishvili HAM

Männer Links -90
1. Andreas Höffner HAN
2. Janusz Smolarczyk HAN
3. Christoph Barrigon Viller HOV
4. Igor Glaz GRIZ
5. Marco Strejcek EDEM
6. Ronny Klempin FR-O
7. Rene Regner T-HER
8. Viktor Lokstein HAN

Männer Links – 100
1. Daniel Ivanov BER
2. Eric Hoppe ISPR
3. Andre Riske FR-O
4. Igor Gruzynsky GLAD
5. Viktor Eckstein HAN
6. Halil Conrad BER
7. Andreas Berend T-HER
8. Max Persicke FR-O

Männer Links + 100
1. Alexander Werwein BER
2. Alexey Heim GRIZ
3. Fedor Schnaider BER
4. Christian Stahlhofen DÜB
5. Valentin Eichwald NÜB
6. Alexandru Sotreanu GRIZ
7. Dimitry Schmidt BER

Masters Links -85
1. Viktor Lokstein HAN
2. Klaus Surmann HOV
3. Udo Weiß FR-O
4. Oliver Röll HAN
5. Ronny Liefeld FR-O
5. Jürgen Baumann HAN
6. Sandor Szilagyi FR-O
7. Lars Ramp GRIZ
8. Waldemar Maier BER
9. Tobias Filzenreiter T-HER
10. Sasha Netzer GRIZ

Masters Links + 85
1. Sergej Maier BER
2. Jens Schridde EDEM
3. Oliver Kühn HOV
4. Stefan Metka HAN

Newcomer Rechts
1. Tobias von der Hyde EDEM
2. Maik Kuhrcke HOV
3. Mirko Oemichen T-HER
4. Max Persicke FR-O
5. Kevin Wolf PULLD
6. Dimitry Schmidt BER
7. Ronny Klempin FR-O
8. Bryen Frieberg FR-O
9. Andreas Berend T-HER
10. Klemens Zeiser DÜB
11. Denis Sarembe T-HER
12. Daniel Maliz HAN
13. Tim Kuhrcke HOV
14. Valerie Zeiser DÜB
15. Erik Sarembe T-HER
16. Hannes Leuthner ISPR
17. Robert Raita SP-ERTA
18. Thomas Struck FR-O
19. Florian Hartog HAN
20. Tobias Filzenreiter T-HER
Jugend U21 Rechts
1. Thomas Struck FR-O
2. Bryen Frieberg FR-O
3. Adnail Yacicioglu PULLD
4. Tim Kuhrcke HOV

Frauen Rechts
1. Katrin Mook HAN
2. Laura Branding WOB
3. Natalia Lokstein HAN
4. Camilla Kättström HAN
5. Tanja KIllmaier HAN

Männer – 70 RECHTS
1. Matthias Schlitte WOB
2. Jan Täger WOB
3. Dustin Pubanz WOB
4. Ahmet Sekin HOV
5. Valeri Zeiser DÜB
6. Giannakis Natsios GRIZ
7. Klemens Zeiser DÜB
8. Felix Bürger ISPR
9. Rene Scholze PULLD
10. Paul Kühn FR-O
11. Waldemar Maier BER

Männer -80 Rechts
1. Kevin Berberich HAN
2. Alexander Kling HAN
3. Fabian Täger WOB
4. Lukas Salomon HAN
5. Vakhtung Gobejishvili HAM
6. Alex Wagner DÜB
7. Paul Wilhelm WOB
8. Rene Kirchner FR-O
9. Iwan Metker GRIZ
10. Valeri Zeiser DÜB
11. Mirza Yonis BER
12. Viktor Schwalder ISPR
13. Mirko Oemichen T-HER
14. Klemens Zeiser DÜB
15. Denis Sarembe T-HER

Männer – 90 Rechts
1. Andreas Höffner HAN
2. Janusz Smolarczyk HAN
3. Christian Vogel HOV
4. Igor Glaz GRIZ
5. Christoph Barrigon Viller HOV
6. Viktor Lokstein HAN
7. Marco Strejcek EDEM
8. Rene Regner T-HER

Männer – 100 Rechts
1. Andre Riske FR-O
2. Daniel Ivanov BER
3. Igor Gruzynskyy GLAD
4. Viktor Eckstein HAN
5. Halil Conrad BER
6. Max Persicke FR-O
7. Andreas Berend T-HER

Männer +100 Rechts
1. Dirk Schenker WOB
2. Alexander Werwein BER
3. Alexey Heim GRIZ
4. Fedor Schnaider BER
5. Alexandru Sotreanu GRIZ
6. Valentin Eichwald NÜB
7. Dimitry Schmidt BER

Masters -85 Rechts
1. Udo Weiß FR-O
2. Klaus Surmann HOV
3. Viktor Lokstein HAN
4. Sasha Netzer GRIZ
5. Sandor Szilagi FR-O
6. Ronny Liefeld FR-O
7. Jürgen Baumann HAN
8. Lars Ramp GRIZ
9. Oliver Röll HAN
10. Waldemar Maier BER
11. Tobias Filzenreiter T-HER

Masters +85 Rechts
1. Jens Schridde EDEM
2. Dirk Schenker WOB
3. Sergej Maier BER
4. Udo Krause KSV-LA

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